Am Institut wurde in Zusammenarbeit mit dem Rechenzentrum der Universität Stuttgart und anderen Partnern (im Rahmen eines EU-Projektes) ein "virtuellen Prüfstands" geschaffen. Dieser "Prüfstand" basiert auf einer "Virtual Reality"-Umgebung und entsprechenden dreidimensionalen User-Interfaces, die es erlauben, das System einfach und intuitiv zu handhaben. Damit kann der Designer sehr leicht die Geometrie eines Bauteils modifizieren. Durch die Integration einer sehr schnellen Strömungsrechnung auf Höchstleistungsrechnern erhält man unmittelbar (je nach Größe der Berechnungsgitter im Minutenbereich) die Berechnungsergebnisse, die dann ebenfalls in VR ausgewertet und analysiert werden können. Dieser Design-Zylus kann dann solange durchlaufen werden, bis der Designer mit den Ergebnissen zufrieden ist. Der gesamte Ablauf ist im Bild dargestellt.

 

Der "virtuelle Prüfstand" wurde für das Design hydraulischer Strömungsmaschinen entwickelt. In verschiedenen Projekten wurden sowohl Kaplan- und Francislaufräder als auch Saugrohre erfolgreich ausgelegt.