Die Erweiterung der Betriebsmöglichkeiten von bestehenden Speicherkraftwerken wird derzeit am Institut für Strömungsmechanik und Hydraulische Strömungsmaschinen (IHS) im Projekt "Flexibilisierung durch Ertüchtigung von bestehenden Wasserkraftanlagen auf Pumpspeicherbetrieb" bearbeitet. Konkret soll an einem realen Kraftwerksbeispiel die Umrüstung einer bestehenden Francisturbine zu einer Pumpturbine durch den Austausch von möglichst wenig Einzelkomponenten untersucht und die damit einhergehenden Möglichkeiten und Herausforderungen identifiziert werden. Die reine Umrüstung der Turbine auf eine Pumpturbine resultiert bei gleicher Einbaulage in der Regel in einer sehr hohen Kavitationsgefahr, insbesondere für den hinzugekommenen Pumpbetrieb. Das hydraulische Design der Pumpturbine erfolgt dabei mittels durch Strömungssimulationen gestützter Optimierung anhand des im Institut entwickelten Designsystems dtOO. Es ist das Ziel simultan Turbinen- und Pumpbetrieb für mehrere Betriebspunkte und die jeweils erforderlichen Fall- bzw. Förderhöhen in der Optimierung zu berücksichtigen. Dies beinhaltet auch die Minimierung des Kavitationsrisikos. Wir danken der VERBUND AG für die Bereitstellung der Geometriedaten einer beispielhaften Anlage und ebenso danken wir der KSB Stiftung für die finanzielle Förderung des Projektes.